Joe Johnston


Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor • Visual Effects Producer
Joe Johnston Poster

Leben & Werk

Glänzender Stratege von Special-Effects-Filmen und Regisseur rasanter Trickaction, ist Joe Johnston ein Kind der Effekteschmieden von George Lucas und Steven Spielberg und brachte mit Science-Fiction- und Horrorspäßen wie „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft„, „Rocketeer„, „Jumanji“ und „Jurassic Park III“ Welten teils überbordender Fantasie zum Leben. Wundertiere, Naturgewalten, Abenteuersouveränität, Kinderaction, Erfindungsgeist und professionelle Coolness gehen in seinen Filmen fruchtbare Verbindungen ein. Ob ein schrulliger Wissenschaftler mit seiner Laserkanone die eigenen Kinder schrumpft und die verkleinerten Menschen unfreiwillig in den Dschungel des Vorgartens hetzt, ob ein Bruchpilot durch eine Erfindung zum Raketenmann wird, ob ein Würfelspiel die Grenzen von Zeit und Raum aufhebt und ein Tohuwabohu auslöst, ob die Saurier im Entertainment Park immer intelligenter werden und den Menschen sogar Fallen stellen: Stets hat Johnston ein sicheres Gespür dafür, dass inmitten all der Schneisen der Verwüstung und Albträume von losgelassenem Großwild oder Rasenmähern der Schrecken komisch, das Komische grausig wird. Johnston wurde in Austin, Texas, geboren, studierte Design und stieg als Storyboard-Zeichner mit einem Ferienjob 1976 bei „Star Wars“ ein. Sieben erfolgreiche Jahre wirkte er als künstlerischer Leiter von Lucas‘ Trickabteilung Industrial Light and Magic (ILM). Er brachte zwei „Indiana Jones“-Abenteuer und die Teile 2 und 3 der „Star Wars“-Saga auf den Weg, sammelte Erfahrung als Regisseur des zweiten Stabes von „Das Wunder in der 8. Straße“, inszenierte die Flugszenen für Spielbergs „Always„, war Koproduzent des Fantasy-Films um den Zwerg „Willow“ und arbeitete an den „Ewok“-TV-Filmen und einer Folge („Princeton“) der TV-Serie „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“ mit. Auf der Linie von „Rocketeer“, der nach einem Comic entstand, liegt Johnstons persönlichster Film, eine Vater-Sohn-Geschichte um den Weg zur Selbstfindung: In „October Sky“ (1999) erwacht, als 1957 die Russen den Sputnik ins All schießen, in dem Teenager Homer (Jake Gyllenhall) der Traum, eine Rakete zu bauen und nicht wie sein Vater (Chris Cooper) Vorarbeiter in der örtlichen Kohlenmine zu werden. Homer findet Unterstützung, bastelt und hat Erfolg, erlebt aber auch Rückschläge, weil er einen Totalausfall im System der NASA bewirkt.

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