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Chilling Adventures of Sabrina Poster

50 Millionen Dollar: Satanisten-Kirche verklagt Netflix wegen neuer „Sabrina”-Serie


Susan Engels  

Am 26. Oktober fiel der Startschuss für die neue Netflix-Serie „Chilling Adventures of Sabrina“. Nach nur wenigen Tagen folgten erste Lobeshymnen, doch nicht alle sind von dem „Riverdale“-Spin-off angetan. Nun verklagt eine satanistische Organisation die Macher der Serie wegen eines angeblichen Plagiats.

Nachdem sich die ersten Kritiker aus den USA vom „Sabrina“-Reboot begeistert zeigten, ist die positive Resonanz auf „Chilling Adventures of Sabrina“ auch hierzulande deutlich zu spüren. Doch wo gehobelt wird, fallen bekanntlich auch Späne und so hat jüngst ein Mitbegründer der satanistischen Organisation „Satanic Temple“ schwere Vorwürfe gegen die Netflix-Serie erhoben.

Rechtsstreit wegen Statuen-Klau

Wie Bild.de berichtete, drohte Lucien Greaves bereits Ende Oktober damit, wegen eines angeblichen Plagiats gegen Netlflix vorgehen zu wollen. Nun hat der Sprecher der umstrittenen Organisation seine Drohung wahr gemacht und eine Klage gegen Netflix und das verantwortliche Studio Warner Brothers eingereicht. Laut Business Insider soll es sich dabei um eine horrende Summe von 50 Millionen Dollar handeln, die Greaves als Schadensersatz fordert. Am gestrigen Donnerstag reichte die Satanisten-Kirche ihre Anklageschrift ein, die den Machern der Serie unter anderem Urheberrechtsverletzung vorwirft. Netflix selbst hat sich zum Sachverhalt bisher noch nicht geäußert und stattdessen auf Warner verwiesen, die ein Statement allerdings ablehnen.

Genau genommen stört sich der Sprecher und Mitbegründer der US-Organisation an einer steinernden Statue aus der Serie, die im Zentrum von Sabrinas (Kiernan Shipka) Hexenschule thront.

Greaves wirft den Serienmachern vor, sich der eigens kreierten Baphomet-Statue bedient zu haben, die als zentrales Symbol des „Satanic Temple“ gilt. In der Serie wird eine ähnlich aussehende Statue zu Sabrinas Gegenspieler. Und tatsächlich – eine Ähnlichkeit zwischen der Bephomet-Statue und dem „Dark Lord“ aus der Serie ist kaum von der Hand zu weisen:

Sind die Vorwürfe wirklich berechtigt?

Doch die Urheberrechtsverletzung ist für Greaves nur die Spitze des Eisbergs. Viel schlimmer findet der US-Amerikaner, dass die Serie gegen satanistische Organisationen hetze und falsche Panikmache gegen den Satanismus betreibe. Fraglich ist, ob die Vorwürfe der satanistische Organisation wirklich berechtigt sind. Die Figur des Baphomet findet man in ähnlicher Form bereits auf Zeichnungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die damals sehr verbreitet waren. Mit einer Klage gegen den Streaming-Dienst möchte der „Satanic Temple“-Mitbegründer erreichen, dass die Figur aus der Serie genommen und so schließlich nicht mehr mit der satanistischen Vereinigung in Verbindung gebracht wird (via SFGate).

Ob die Klage wirklich erfolgreich sein wird, lässt sich derzeit nur schwer einschätzen. Die Dreharbeiten zur 2. Staffel der „Sabrina“-Serie haben jedenfalls bereits begonnen. Wir vermuten, dass wir im Oktober 2019 mit dem Start auf Netflix rechnen können.

Netflix-Highlights im November 2018

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