Venom Poster

„Venom 2“: Erste Details zum neuen Bösewicht Carnage veröffentlicht


Helena Ceredov  

Seit dem 3. Oktober 2018 wütet Tom Hardy als Antiheld Venom über die Leinwand. Studio Sony tüftelt schon jetzt an einem ambitionierten Franchise über „Venom 2″ hinaus.

Tom Hardy hat laut Syfy schon jetzt einen Vertrag für „Venom 2″ und „Venom 3″ unterzeichnet. Im Interview ergänzt der Schauspieler, dass er für alles offen sei. “Wir haben insgesamt drei Filme geplant. Doch wirklich sicher ist das noch nicht. Wir müssen erst sehen, wie gut er („Venom“) bei den Leuten ankommt. Ich finde, dass es ein toller Charakter ist. Ich liebe es, die beiden zu spielen. (…) Sony plant das als Startschuss für ein ganzes Venom-verse, das eigenständig funktionieren soll.“

Das hört sich ganz danach an, als würde es erstmal keine Verbindungen zwischen „Venom“ und „Spider-Man: Homecoming“ geben, den Sony zuletzt an Marvel auslieh und der somit Teil des MCU ist. Stattdessen wird sich das „Venom-verse“ den vielen Nebencharakteren aus den Comics wie beispielsweise Toxin oder She-Venom widmen, die in den bisherigen „Spider-Man“-Filmen nicht vorkamen.

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Der nächste ist Carnage, gespielt von Woody Harrelson, den wir bereits in der Post-Credit-Scene von „Venom“ zu sehen bekamen. Harrelson spielte darin den Serienkiller Cletus Kassidy und bestätigte in einem anderen Interview bereits, dass er einen Vertrag für eine Fortsetzung unterschrieben hat. Carnage selbst ist quasi die rote, wesentlich brutalere Variante von Venom, was schon einiges heißen mag.

Auf der New York Comic Con 2018 konnten Besucher unter anderem den Laptop von Eddie Brock, Tom Hardys Rolle aus „Venom“, sehen. Darin waren auch seine Notizen zu Cletus Kassidy zu finden, was uns schon einige schaurige Details über den Serienkiller verrät. So hat der spätere Carnage seine eigene Großmutter die Treppe hinuntergestoßen und damit getötet, bevor er  ein Massaker in New York beging. Anschließend grub er seine Mutter aus ihrem Grab aus (Kassidy leidet laut Eddie Brock an einem Ödipus-Komplex) und tötete später elf Insassen in einem Hochsicherheitsgefängnis.

Zudem folterte und tötete er als Kind den Hund seiner Mutter mit einem Bohrer und schubste ein Mädchen vor einen Schulbus, wodurch sie ebenfalls starb, nachdem sie seine Avancen abgelehnt hatte. Cletus Kassidy und damit Carnage sind also definitiv keine entspannten Zeitgenossen. Da „Venom“ einen Rekordstart in den USA hinlegte, ist es auch durchaus wahrscheinlich, dass Woody Harrelson in „Venom 2“ tatsächlich die Leinwand unsicher machen darf.

„Venom 2“: Tom Hardy hat R-Rating für Fortsetzung noch nicht aufgegeben

In einem anderen Interview gab Tom Hardy zu Protokoll, dass er die Hoffnung für ein R-Rating bei „Venom 2“ noch nicht aufgeben hat.

„Venom“ könne man seiner Meinung nach für eine jüngere Zielgruppe inszenieren. Seine Kinder spielen beispielsweise mit „Venom“-Figuren, ohne Angst vor ihnen zu haben. Man kann aber auch seine blutrünstige Seite ausspielen, was in einer hohen Altersfreigabe münden würde. Hardy würde nur zu gern diese härtere Richtung einschlagen, vielleicht sogar mit dem 2. Teil.

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Hardys Wünsche in allen Ehren, aber wir sind uns sicher, dass die Verantwortlichen von Sony ganz andere Vorstellungen haben. Wenn sie schon ein „Venom-verse“ planen, werden sie es an ein möglichst breites Publikum richten wollen und da ist das R-Rating nun mal mit einem Risiko verbunden. Ihr solltet euch trotz Hardys Aussagen keine allzu großen Hoffnungen machen. Schon beim ersten Teil rührten die Verantwortlichen mit einem möglichen R-Rating kräftig die Werbetrommel, nur um den Film dann doch ab 12 freizugeben. Nicht, dass ihr wie beim ersten Mal hofft und auch bei „Venom 2“ im Nachgang enttäuscht werdet.

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