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Halloween - Die Nacht des Grauens


  1. Ø 4.5
   1978
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Halloween - Die Nacht des Grauens Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kalifornien 1963. Am Morgen nach der Halloweennacht wandert der gerade mal sechsjährige Michael Myers in psychiatrische Sicherheitsverwahrung, nachdem er seine große Schwester wegen offensiven Beischlafs mit dem Brotmesser tranchierte. 15 Jahre später gelingt dem ansonsten eher autistischen Michael ganz unerwartet der Ausbruch. Dr. Loomis, der seinen Patienten zu kennen glaubt, vermutet dessen Rückkehr in sein Heimatnest und hegt anläßlich des bevorstehenden Halloween-Festes schlimmste Befürchtungen.

Von John Carpenter perfekt inszenierter Horrorschocker um einen geistesgestörten Mörder, der an den Ort seiner Untaten zurückkehrt und dort weiter tötet.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eigentlich reiht "Halloween" ein Klischee nach dem anderen aneinander. Wer heute alle Slasher-Filme kennt und dann erst "Halloween" sieht, wird ihn wahrscheinlich höchstens wegen seiner Atmosphäre gut finden, dabei jedoch vergessen, dass "Halloween" das Sub-Genre des Slasher-Horrorfilms erst erschuf.

    "Halloween" ist der Urvater und löste duch seinen großen Erfolg eine wahre Welle von ähnlichen Filmen aus, die jedoch nur das Grundprinzip kopierten und meistens billig und schlecht produziert waren. Was "Halloween" so klassisch und brilliant macht, ist zum einen die düstere Atmospäre, zum anderen die wunderbare Jamie Lee Curtis.

    Faszienierend ist er jedoch erst durch die Figur des Michael Myers. Wäre der nicht so absolut gesichtslos, unmenschlich und auch ambivalent aufgebaut, hätte das Halloween-Prinzip nicht funktioniert. Beweis dafür ist, dass nur Slasher-Produktionen, die eben eine ausgearbeitete, aber absolut geheimnisvolle und dadurch interessante Figur als Killer hatten, so Jason in "Freitag der 13." Oder Freddy in "Nightmare", zu Dauerbrennern und vom Publikum akzeptiert wurden.

    Nicht das Szenario oder die Atmosphäre von "Halloween" machen den Film so bedrohlich, sondern die gesichtslose Figur Michael Myers, den man als Zuschauer stets versucht, zu durchschauen. Da er jedoch kein Ziel, keinen Plan, kein Gesicht hat und keine Worte verliert, verwehrt sein Charakter jegliche Vermenschlichung, wodurch er wesentlich grauenhafter wird als es so manches reines Fantasiegeschöpf sein könnte.

    Nur in einer Szene, die für den Zuschauer eine nachhaltige Schockwirkung hat, sieht man das Gesicht Myers und es ist nicht das, was man erwartet, denn unter der Maske des Mörders steckt ein verzweifelt wirkender junger Mann. Diesen wesentlichen Faktor von "Halloween" haben leider alle Drehbuchautoren und Regisseure der bisherigen sechs Fortsetzungen übersehen, wodurch sie alle schon automatisch versagen mussten. Dass fast alle Sequels unerträglich schlecht von Machart und Buch waren, kommt leider noch dazu. "Halloween" – Ein Klassiker, seine Fortsetzungen – Schund.

    Fazit: Die düstere Atmosphäre, eine gekonnt ausgearbeitete Schreckfigur und eine wunderbare Jamie Lee Curtis machen diesen Film zum brillianter Klassiker.
  • Mit einer Story von geradezu ergreifender Schlichtheit, aber um so mehr Gespür für Stimmungen, Stil und exzellentes Schock-Timing serviert John Carpenter den mit Abstand meistzitierten Prototyp des modernen amerikanischen Horrorkinos. Der substantielle Mad-Slasher-Film, der außer einem Bodycount inhaltlich nichts zu bieten hat, funktioniert als Summe seiner Teilchen (Darsteller, Kameraführung, Musik!) und kommt – bei voller Wirkung – fast ohne Blutvergießen aus. Carpenters zahlreiche Epigonen können in der Regel leider weder das eine noch das andere von sich behaupten.

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