Akte X - Jenseits der Wahrheit


  1. Ø 5
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Akte X - Jenseits der Wahrheit: Zweiter Kinoableger der Neunzigerjahre-Hitserie, in dem Mulder und Scully im Fall einer verschleppten FBI-Agentin ermitteln.

Die beiden Agents Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson) gehen eigene Wege. Längst arbeiten sie nicht mehr bei der Abteilung für paranormale Fälle, denn das FBI hat das umstrittene Ressort geschlossen. Als aber in den verschneiten Hügeln von Virginia die bizarren Überreste einer Gruppe Frauen gefunden wird, ist die Polizei ratlos. Das rätselhafte Verbrechen kann nicht aufgeklärt werden ohne die Expertise des Ermittler-Duos.

Zehn Jahre nach dem ersten Kinofilm und sechs nach Ende der neunten Staffel der einflussreichen Serien-Sensation stehen die Zeichen wieder auf Mystery: Unerklärliche Phänomene und neue persönliche Offenbarungen verdichten die gewohnt düstere Atmosphäre von Mastermind Chris Carter.

Jahre nach ihrer letzten Ermittlung führt der Fall einer vermissten FBI-Agentin die Ex-Partner Mulder und Scully wieder zum alten Aufgabengebiet zurück. Während Scully als Ärztin parallel einen todkranken Jungen betreut und auf die Wissenschaft setzt, folgt Mulder seinem Instinkt und dem Glauben an das Unmögliche. So vertraut er auch einem gefallenen Priester, der als Medium eine Spur zu der verschleppten Agentin gefunden haben will.

Jahre nach ihren letzten gemeinsamen Ermittlungen führt der Fall einer vermissten FBI-Agentin die Ex-Partner Mulder und Scully wieder zum alten Aufgabengebiet zurück. Während Scully als Ärztin parallel einen todkranken Jungen betreut und auf die Wissenschaft setzt, folgt Mulder seinem Instinkt und dem Glauben an das Übernatürliche. So vertraut er auch einem gefallenen Priester, der als Medium nicht nur eine Spur zu der verschleppten Agentin gefunden haben will, sondern das FBI auch zu grauenhaften Funden im Eis führt, die damit in Zusammenhang stehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Neun Staffeln lang lief die Kult-Mystery-Serie von 1993 bis 2002, schrieb mit ihren wissenschaftlich verbrämten Storys um außerirdische Verschwörungen, übersinnliche Phänomene und sonstige unerklärliche Fälle, die die FBI-Agenten Mulder und Scully zu lösen hatten, Fernsehgeschichte.

    Nun, nach sechs Jahren Pause und zehn Jahre nach dem ersten Spielfilm (einer „epischen Episode“, so „X-Files“-Vater Chris Carter) werden die beiden Schnüffler für ihren zweiten Kinoauftritt reaktiviert. Carter zeichnet sich bei „Akte X 2 – Jenseits der Wahrheit“ sowohl als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor verantwortlich. Doch gerade wenn er die Stars David Duchovny und Gillian Anderson als gealterte, nun abgeklärte Idealisten erneut ins Feld führt, bleibt das schale Gefühl zurück, dass die beste Zeit der X-Akten schlichtweg vorbei ist.

    Um große Serienstringenz schert sich Carter nicht. Waren im Serienfinale Scully und Mulder vor dem Militär flüchtend und die große Alien-Invasion erwartend quasi in den Untergrund entschwunden, haben sich zu Beginn des Films ihre Wege getrennt. Scully engagiert sich mit aller Energie in einem katholischen Krankenhaus, derweil Mulder als Einsiedler seinen Verschwörungstheorien nachhängt. Von der düsteren FBI-Arbeit wollen beide nichts mehr wissen. Trotzdem lassen sie sich flink wieder anheuern, wenn auch maulend und mit Sarkasmus.

    Einst waren beide Helden gerade als Saubermann bzw. -frau bei aller persönlich motivierten Besessenheit (Mulder) bzw. wissenschaftlichen Aufklärungsglauben (Scully) im Kontrast zu Hexenspuk und Außerirdischen-Paranoia so spannend. Jetzt tut Carter recht daran, den nun privaten Ermittlern die Portion müden Zynismus beizugeben, die man von solch enttäuschten Gestalten erwarten darf. Auch füllen Duchovny und Anderson ihre gewandelten Paraderollen ordentlich mit Leben.

    Leider belässt es Carter ansonsten inhaltlich beim Niveau einer Doppelfolge. Das ist nicht nur zu wenig, sondern überkommen. Der Hellseher, der den Missetaten nachspürt ist – gerade im Zuge von „Akte X“ und den ganzen Nachahmerserien – ausgelutscht, und das große Schurkenstück, das sich zuletzt enthüllt, bleibt als „Frankensteinade“ so bemüht eklig wie hanebüchen. Ein rechtes Stück gibt beides zusammengenommen nicht.

    Auch das Verhältnis zwischen Mulder und Scully tritt auf der Stelle. Beide dürfen zwar im Bett kuscheln und „Gott verfluchen“ (gerade darin funktioniert die neue selbstmitleidige Abgeklärtheit prächtig). Zuletzt küssen sie sich gar.

    Doch ihr Hadern und Zweifeln und Ringen um Glaube und Nichtglaube (an sich, an ihre Bestimmung, ans Übernatürliche) wirkt verbraucht, uninspiriert und besteht aus all den leeren Phrasen, die ihnen Carter eh und je in den Mund gelegt hat – bloß, dass die in der Kürze und Pointiertheit der TV-Episoden noch funktionierten, nicht zuletzt weil es zwischen dem „abergläubischen“ Mulder und der „aufgeklärt / religiöse“ Scully klar verhandelte Fronten gab. In „Akte X 2 – Jenseits der Wahrheit“ sind aber beide auf der Suche, leiden an sich selbst mehr, als sich aneinander zu reiben und erscheinen so in ihrer Verlorenheit austauschbar.

    Selbst die zentrale Sorge Scullys, die sich gegen die kirchliche Ethik und für die Stammzellenbehandlung eines todkranken Jungen entscheidet, wirkt beliebig (zu klar ist die Linie, zu hölzern und hingeworfen das Gutmenschenproblem). Und weil man es achselzucken hinnimmt (auch weil er so unverbunden neben der Haupthandlung steht), verpufft die kleine, böse Pointe des Films: dass Scully im Prinzip nichts anderes will und tut als der Schurke. Der freilich, wie aus der Serie gewohnt, eine absolute Null- und Zweckfigur bleibt.

    Immerhin zeigt sich Carter formal auf der Höhe und orientiert sich am aktuellen „Gritty“- Look: Schmuddelige Bilder von der verschneiten Provinzen, kaputt, dreckig, dazu etwas wacklig die Kamera. Was nun wunderbar zu den trostlosen Seelen seiner Helden passt. Auch unmittelbares erzählerisches Geschick bietet „Akte X 2“, z.B. mit der packenden Parallelmontage am Anfang: Da wird die unheimliche, unglückselige Heimkehr jener Frau präsentiert, nach der – die Zwischenschnitte zeigen es – bald schon ein Polizeitrupp suchen und das Eis abstochern wird.

    Doch für ein Wiederaufleben der oder aber Nachschlag zur Serie ist das zu wenig. Zumal Carter eben nicht mit der Gruselgeschichte über Altbewährtes hinauskommt. Dass er das womöglich selbst merkt, das Ganze vielleicht als Abgesang auf seine eigenen Kult-Polizisten und ihr dunkles Universum versteht, zeigt der Abspann, in dem zuletzt Mulder und Scully einfach so in Bikini und Shorts in südlichen Gefilden übers Meer paddeln und in die Kamera winken.

    Dieser wohlverdiente Friede sei ihnen gegönnt.

    Fazit: Der zweite Kinoversion der „Akte X“ bleibt – bei aller formalen Güte und dem Interesse an einer Weiterentwicklung der Hauptfiguren – auf Altbekanntes beschränkt und lediglich eine aufwändige Doppelfolge der Serie mit Staub auf dem dünnen Aktendeckel.
  • Im zweiten Kinoeinsatz setzen Mulder & Scully, das Traumpaar der paranormalen Phänomenforschung, auf charakterzentrierten Thrill und die Macht des Glaubens.

    Zehn Jahre nach „Akte X – Der Film“ und sechs nach der letzten Serienfolge inszeniert Mastermind Chris Carter einen späten Epilog. Ohne den außerirdisch verschwörerischen Überbau, der die Serie und den ersten Kinofilm prägte, konzentriert sich Carter auf das Verhältnis seiner Hauptfiguren und den Positionskampf zwischen Wissenschaft und Glauben. Noch immer vertritt Scully (Gillian Anderson) das Regelwerk von Vernunft und Beweisführung, Kollege Mulder die Bereiche jenseits davon, in denen Unvorstellbares möglich wird. Im Drehbuch von Carter und Frank Spotnitz, das auch für Einsteiger in den „Akte X“-Kosmos tauglich ist, haben Scully und Mulder seit Jahren das FBI verlassen. Während er sich vor mächtigen Männern versteckt, arbeitet sie als Ärztin am Fall eines unheilbar kranken Jungen, den die Eltern wie auch die kirchlichen Seelsorger aufgegeben haben. Der Hilferuf einer FBI-Agentin (Amanda Peet) holt das Paar zurück an die Ermittlerfront. Der Fall einer vermissten FBI-Kollegin streift den Erfahrungsschatz der paranormalen Profis durch ein Medium, das nicht nur eine Verbindung zu der verschleppten Frau behauptet, sondern das FBI auch zu grauenhaften Funden im Eis führt, die damit in Zusammenhang stehen.

    Das Geheimnis hinter diesem anfangs geschickt aufgebauten Mysterium lüftet der Film relativ schnell. Viel wichtiger als das Rätsel ist ihm der Gedanke, der dahinter steckt und den Patienten Scullys mit der vermissten Agentin verknüpft. Auf beiden Ebenen geht es um Menschen, die Gott spielen und um eine universale Steuermacht, die mit Liebe korrespondiert und doch großes Leid zulässt. Hier wie dort wird das Priestertum als Mittler in Frage gestellt, ganz besonders auf der Ebene des Thrillers mit einem zwischen Schuld und Vergebung oszillierenden pädophilen Propheten. Von zwei cleveren, parallel montierten Spannungssequenzen abgesehen, beherrscht nicht der überschaubar originelle Plot, sondern die Glaubensfrage und die Beziehung der Hauptfiguren den Film. In der Serie konnten die Fans Gruseligeres und Mysteriöseres sehen, vor allem in den Folgen von Glen Morgan und James Wong. Doch kaum Intimeres über Mulder und Scully, die hier in ihr verbundenes Seelenleben blicken und sogar kuscheln dürfen. „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ bedient die Fans vor allem über diese ungewöhnliche Romanze. Mit einem Schuss Humor, der Präsident Bush selbst als paranormales Phänomen markiert, und einem rätselhaft aufgelösten Befreiungsfinale, das mit einem Überraschungsgast sogar in eine Art Familienzusammenführung mündet. kob.

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